Warnstreik, HVI, Hiddinghausen, mehr Wert mit Tarif

Geschafft!
Haustarifvertrag bei der Schuck Group GmbH abgeschlossen

Am Mittwoch, den 18. März 2026, wurde bei der Schuck GmbH der neue Haustarifvertrag unterzeichnet. Damit gehen drei Jahre intensiver und teilweise zäher Verhandlungen erfolgreich zu Ende.


Geschafft: Haustarifvertrag bei der Schuck Group GmbH abgeschlossen

Am Mittwoch, den 18. März 2026, wurde bei der Schuck GmbH der neue Haustarifvertrag unterzeichnet. Damit gehen drei Jahre intensiver und teilweise zäher Verhandlungen erfolgreich zu Ende. Bis kurz vor der Unterzeichnung wurde an einzelnen Formulierungen gefeilt und zahlreiche E-Mails zwischen den Tarifparteien ausgetauscht. Nun liegt ein Ergebnis vor, das beiden Seiten – Arbeitnehmern wie Arbeitgebern – Planungssicherheit bietet.

Ein zentraler Bestandteil des Abschlusses betrifft die Sonderzahlungen aus zurückliegenden Jahren. Diese wurden tariflich abgesichert und werden aufgrund der anspruchsvollen wirtschaftlichen Lage des Unternehmens, ratierlich ausbezahlt.

Für die Jahre 2026, 2027 und 2028 werden die Sonderzahlungen unterteilt. Die Beschäftigten, die Mitglied der IG Metall sind, erhalten einen Sockelbetrag, der in den Jahren 2027 und 2028 linear steigen wird. Eine mögliche Erhöhung der Sonderzahlungen ist an die Entwicklung des EBITDA gekoppelt Besserungsschein). Übertrifft das Unternehmen seine wirtschaftlichen Erwartungen, erhöhen sich die Sonderzahlungen entsprechend.

Darüber hinaus enthält der Tarifvertrag eine Verhandlungsverpflichtung: Entwickelt sich das Unternehmen wirtschaftlich positiv, verpflichten sich beide Tarifparteien, über mögliche Anpassungen des Haustarifvertrags zu verhandeln. Zusätzlich wurde vereinbart, dass der Wirtschaftsausschuss künftig bei größeren Investitionsentscheidungen eingebunden wird.

Tobias Bucher, Verhandlungsführer der Arbeitnehmerseite, zeigte sich zufrieden:
„Es wurde ein Tarifvertrag ausgehandelt, bei dem die Kolleginnen und Kollegen ein Stück vom Kuchen abbekommen. Und wenn der Kuchen größer wird, wird auch ihr Stück größer.“